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Horst Schwickerath im Gespräch mit Frank Ostoff
Teil 1 | Teil 2 |  Teil 3
Aus 'Aikido' - members.xoom.com/AikidoOnline
Herausgeber: Horst Schwickerath


Hast Du heute eine Technik, die Dir besonders "liegt"?
N
ein, das kann ich so nicht sagen, es verändert sich ständig. Jedoch habe ich den Umfang der Techniken stark reduziert, seitdem ich Schüler von Endo Sensei bin. Im Unterricht z. B. gehen wir nicht dauernd den ganzen Katalog von Techniken durch, sondern konzentrieren uns meistens wochenlang auf ein Thema. So haben alle Schüler die Möglichkeit, sich mit einer Technik intensiv auseinanderzusetzen und das Gefühl kann sich vertiefen. Ich glaube nicht, dass es nötig ist, dauernd neue Techniken zu lernen, es liegt nur an der Art und Weise des Unterrichts, eine einzige Technik, z.B. lkkyo immer wieder neu zu entdecken und damit zu wachsen. Dem heutigen Zeitgeist von Reizüberflutung und der schnellen Suche nach dem ständig neuen Glücksgefühl können wir mit der Konzentration auf das Wesentliche im Aikido einen Kontrapunkt bieten. Weniger ist oft mehr.

Würdest du sagen können, dass da schon etwas auf Dich übergegangen ist? Ich meine, in Deinem tägliches Leben, nicht unbedingt in Deinem Training? Ob sich etwas verinnerlicht hat, das Du darauf zurückführst? Selbst, wenn es sehr abstrakt sein sollte?

Die Frage ist schwer zu verstehen, aber vielleicht weiss ich ja, was du meinst. Im Training verändert sich die Atmosphäre im Dojo, alle üben sehr konzentriert und besonders für Anfänger ist es leicht, am Unterricht teilzunehmen. Es gibt nicht soviel Hektik und kein Leistungsdenken. Meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass so die Auseinandersetzung mit der Technik - Körper, freie Bewegung und Geist - besonders viel Raum hat, d.h. die Verbindung »wenig Technik und viel Zeit« spielen eine große Rolle. Wir entwickeln ein Bewusstsein für unser Tun und erst dann können wir die Übungen unbewusst ausführen, sie zu unserer Natur machen.
Natürlich überträgt sich das auch auf das tägliche Leben, das kann ich zumindest für mich sagen. In den letzten Jahren sehe ich viele Dinge gelassener und vertraue auf den Lauf der Natur. Vorher wollte ich alles beeinflussen und zum Erfolg noch etwas hinzufügen, heute regelt sich vieles von alleine und ich muss nur präsent sein.

Du fährst jetzt seit mehreren Jahren nach Japan, zu Endo Sensei, was hat sich da für dich alles verändert?

Viele der Erfahrungen, die ich vorher beschrieben habe, konnte ich in Japan machen und sie haben eine Veränderung bei mir bewirkt. Sowohl körperlich, als geistig. Nach den ersten Berührungen mit den harten japanischen Übungsmatten (Tatami), wusste ich, was mit wohl dosiertem Ukemi gemeint ist und habe ein anderes Körpergefühl erfahren. Alle unnötigen Bewegungen oder frühzeitiges Ukemi werden sehr schnell vermieden und es erscheint eine wesentliche stärkere Präsenz.
Als ich 1995 an der Eröffnung des Dojos von Endo Sensei in Saku (ein kleines Städtch der Nähe von Nagano, dem Austragungsort der letzten Winterolympiade, ca. 3 Std. von Tokyo entfernt) teilnehmen konnte, war ich von dem Lehrgang dort tief beeindruckt. Seitdem organisiere ich jedes Jahr eine zweiwöchige Gruppenreise nach Japan, um Anfang Mai am internationalen Lehrgang in Saku teilzunehmen. Der Lehrgang ist jedes mal von einer starken Konzentration geprägt und die Stimmung unter den Leuten ist sehr entspannt. Das konnte ich vorher im Hombu Dojo nicht erleben, besonders bei den vielen Ausländern, die dort üben, herrscht oft starker Konkurrenzkampf und die Atmosphäre im Dojo ist oft angespannt.
Durch die guten Kontakte mit den Schülern von Endo Sensei, hatte ich die Möglichkeit in vielen verschiedenen Dojos in Japan zu üben. Gerade bei seinen Schülern gibt es eine sehr grosse Akzeptanz und Offenheit uns Nichtjapanern gegenüber. Durch den regen Austausch konnte ich etwas von dem dortigen Übungsgeist mit nach Hause nehmen und meinen Unterricht dadurch bereichern.

Warum kommt Endo eigentlich nicht nach Deutschland?
A
ufgrund der Regeln im Hombu Dojo und dem Veto von Meister Asai. Seit einigen Jahren versuche ich immer wieder, Endo Sensei nach Deutschland einzuladen und besuchte Asai Sensei, um seine Genehmigung zu bekommen. Als jüngster 8. Dan hat er aber doch noch grösste Ängste »sein Land« zu öffnen und hält mich immer damit hin, das er Endo Sensei persönlich einladen wird. Was jedoch nur eine typisch japanische Konfliktlösung und Hinhaltetechnik ist. Da sich Endo Sensei als Lehrer des Hombu Dojo an die Regeln halten muss, wird es vorerst mit ihm keine Lehrgänge in Deutschland geben.

Wie ist die Dojoentwicklung gewesen? Oft ist da die Rede vom 5 oder 10 -'Jahresloch', will heissen, erst dann steht ein Dojo. Aber als Vollprofi kann man keine 10 Jahre warten, bis die Miete und anfallende Kosten hereinkommen. Wie verlief es bei Dir?
D
er Zeitraum von 5 Jahren stimmt sehr genau, erst nach dieser Zeit konnte ich mich wirklich als Vollprofi bezeichnen. Die Zeit davor habe ich noch halbtags gearbeitet und alle Energie in den Aufbau des Dojos gesteckt. Die Mitgliederzahl war nach recht kurzer Zeit schon sehr hoch, was mir bestätigte, dass es ein Vakuum in Düsseldorf gab. Doch nicht nur die wirtschaftliche Seite macht ein Dojo aus, es dauert mindestens 5 Jahre bis die erste Generation an eigenen Schülern das Dojo richtig trägt und prägt. Vorher hatte ich sehr viele Schüler aus anderen Dojos der Umgebung, dank deren Unterstützung sich das Dojo entwickeln konnte. Diese erste Zeit war vom Unterricht her nicht immer einfach und ich habe dadurch viel gelernt. Heute ist es viel einfacher und die Idee meines Aikidos wird von allen Schülern getragen, das gilt besonders für die Anfänger im Dojo. Früher musste ich sehr viel Zeit dem Anfängerunterricht widmen - heute machen das die fortgeschrittenen Schüler und die Anfänger entwickeln sich deutlich schneller. Für mich als Lehrer bedeutet das außer dem mehr Raum für die eigene Entwicklung.

Was meinst Du damit, dass sich heute, nachdem Deine Schüler das Anfängertraining machen, die Anfänger deutlich schneller entwickeln? Hast Du im Anfängertraining etwas falsch gemacht?
S
chüler machen das Anfängertraining" bedeutet nicht, dass sie den Unterricht leiten, aber sie helfen enorm mit. Ich habe nichts falsch gemacht, sondern ich habe im Dojo eine Grundlage, d. h. eine Philosophie geschaffen, die heute eine schnellere Entwicklung zulässt. Das sollte ganz normal sein - solange sich der Lehrer entwickelt und an seinem Niveau arbeitet, können sich auch die Schüler entwickeln. Mit "schneller entwickeln" meine ich nur das Niveau - ansonsten haben wir alle Zeit der Welt um zu lernen. Die Frage ist jedoch, was können wir lernen? Früher habe ich sehr viel Zeit mit den Grundlagen verbracht, Tai Sabaki etc. Heute ist es nicht mehr nötig, soviel Zeit damit zu verbringen. Wir sagen ja auch nicht täglich das Alphabet auf, bevor wir anfangen zu schreiben oder zu reden. Das wurde mir in Japan bewusst, denn dort wird nicht soviel Zeit mit den Grundübungen verbracht, das Üben beginnt sofort nach dem Aufwärmen. Das gemeinsame Üben im Dojo ist für mich ein kontinuierlicher Prozess, an dem jeder teilnehmen kann. Das Niveau der Schüler im Dojo ermöglicht einen leichteren Einstieg für die Anfänger und die Entwicklung ist deutlich schneller, als z.B. in einem Verein, wo es nur wenige Unterrichtsangebote gibt und nicht soviel Austausch mit erfahrenen Schülern.

Du sagtest am Anfang unseres Gespräches, das Dir Ex-Aikidokas aus dem Dojo von Asai Sensei sagten, als sie bei Dir 'reinschauten', »so macht uns Aikido wieder Spass...
J
a, das stimmt. Einige haben sich direkt im Dojo angemeldet und üben immer noch mit mir. Ich denke, die völlig andere Art zu unterrichten, die starke Konzentration auf ein Ukemi mit Zentrum und die Stimmung im Dojo hat viele überzeugt, auch wenn sie es am Anfang nicht sehr leicht hatten mit mir.

Frank bei" Ukemi" was fällt Dir da spontan ein?
D
as ist für mich die Grundlage im Aikido. Ukemi ist der Moment der Wahrheit, dort wird alles sichtbar - die Herzverbindung zum Partner - die eigenen Stärken und Ängste - das Gefühl für das Zentrum - der Rhythmus von Geben und Nehmen. Für mich persönlich ist das Üben von Ukemi der wichtigste Aspekt im täglichen Unterricht.

Siehst Du auch eine Übertragung ins tägliche Leben, oder ist das zu abstrakt?
S
elbstverständlich, das ganze Üben wäre absurd wenn es nur abstrakt wäre. Immer wieder finde ich mich in Situationen, in denen es gilt, die Prinzipien des Ukemi in der Auseinandersetzung mit dem täglichen Lebe n anzuwenden. Natürlich denkt man nicht in jeder Situation an Aikido, denn dann ist es ja noch nicht im Unterbewusstsein angelangt, sondern man handelt einfach. Wenn ich danach jedoch Resümee ziehe, kann ich schon viel von meinem Aikido, meiner Art von Ukemi, wieder erkennen. Das zählt natürlich nicht für jede Situation, manchmal wird mir erst hinterher bewusst, wie sehr ich an einer Begegnung oder Situation gescheitert bin, doch das ermutigt mich noch intensiver weiter zu üben. Ich denke es ist noch ein langer Weg, aber das bedeutet für mich das Leben - ein andauernder Prozess.

Du hast den Aikidokas in Düsseldorf gezeigt, dass es auch eine andere Art, einen anderen Aspekt im Aikido gibt. Nicht nur, wie Du Licht in das Dojo geholt hast (mittels Pflanzen und Tageslicht hast Du aus in diesem "dunklen Loch" eine Atmosphäre geschaffen), sondern auch, wie Du den Unterricht gestaltest. Sind die Grundlagen Deines Aikidos in dem Kontakt zu Endo Sensei zu sehen? Warum meinst Du, hast Du diesen Weg gesucht?
D
as sind für mich zwei unabhängige Fragen, denn Endo Sensei ist mir ja erst später auf meinem Weg begegnet. Aber durch die heutige Nähe zu ihm, hat sich natürlich auch meine Einstellung zum Aikido, zum Unterricht, zum Umgang mit den Menschen, etc, verändert. Für mich ist er der erste Lehrer, den ich nicht versuche zu kopieren, sondern mit dem ich intensive Auseinandersetzungen führe, die uns beide befruchten. Das liegt natürlich auch an meinem Alter und soll nicht heissen, dass die vorherigen Lehrer schlechter waren. Ganz im Gegenteil, sie haben den Samen gelegt. Durch sie habe ich die Grundlagen gelehrt bekommen, wofür ich sehr dankbar bin.
Zu deiner zweiten Frage: den Weg habe ich sicherlich deshalb ausgesucht, weil er mir sehr entspricht. Wenn ich versuche, das zu beschreiben, dann tauchen in mir immer wieder Bilder auf, mit denen ich Aikido verbinde und diese Bilder haben mir meine ersten Lehrer im Aikido gezeigt. Diese Bilder lien sich sehr leicht mit meiner positiven Einstellung zum Leben, dem Wunsch nach Klarheit und dem grossen Idealismus einen Weg zu verfolgen, der eine so grossartige Philosophie wie "Aikido" beinhaltet, verbinden. Diese Bilder haben mich geprägt und heute lebe ich sie selber und das Dojo, der Unterricht, die Schüler, alles spiegelt sich darin wieder - und all das unterliegt einer dauernden Veränderung.

Heute wird auch schon an einigen Schulen in Deutschland Aikido angeboten. Dadurch wird der breiten Masse, das" teilweise unbekannte Wort" Aikido bewusster. Meinst Du, Aikido etabliert sich in unserer, sich immer schneller verändernden Welt. Als Gegenpol vielleicht?
D
a bin ich ganz sicher, aber es liegt an uns Lehrern wie es sich etabliert. Wenn wir Aikido nur als anspruchsvollen Sport betrachten, hat Aikido keine Chance in der Zukunft. Aikido ist sicher ein Gegenpol zu der heutigen Welt, aber nicht, weil es keine Veränderung bietet, ganz im Gegenteil. Nur, es verändert sich nicht dauernd, nicht nur die äusseren Bedingungen, sondern die inneren Werte des Menschen werden berührt und in Frage gestellt. Wir haben mit Aikido die Chance, zu uns selbst zu finden und damit holen wir die Ruhe in unser Leben. Für mich ist daher die Auseinandersetzung mit möglichst vielen und unterschiedlichen Lehrern sehr wichtig und ich hoffe, wir werden in der Zukunft eine konkrete Ausbildung zum Aikido-Lehrer anbieten können. Aber für mich haben diese strukturellen Fragen immer eine andere Seite - alles steht und fällt mit den Menschen - wer ist heute noch bereit ein Risiko einzugehen? Alles aufzugeben und etwas Neues anzufangen? Ich denke nicht so viele, denn das Unterrichten von Aikido ist nicht kalkulierbar. Wenn wir nur wenig einsetzen, kann auch nichts zurückkommen und der Einsatz bedeutet nicht nur Finanzen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit uns selbst. Was will man in der Zukunft erreichen, wie fühlt es sich im Moment an - all diese Fragen tauchen immer wieder auf und man sollte sich ihnen stellen. Deshalb ist es auch so schwierig, Aikido in ein normales Unterrichtskonzept einzubauen. Ich persönlich glaube nicht an den schulisch perfekten Unterricht. Für mich muss ein Lehrer die Stärke haben, ein Chaos zu verursachen und die Schüler darin zu führen. Nach meiner Meinung brauchen wir deshalb die Unterstützung von Lehrern aus anderen Bereichen, wie z. B. Meditation, Religionen, Psychologie etc.

Verwechselst Du da nicht das Alter der Schulkinder und das derjenigen, die z.B. in Dein Dojo kommen? Der wichtige Punkt, dass die" Kurzen " möglicherweise mitbekommen, dass es auch einen anderen Weg der Auseinandersetzung gibt - nicht nur Kampf bzw. Wettkampf - als Grundlage für das spätere Leben?
D
u hast natürlich recht, ich habe die Frage so verstanden, dass sie sich auf das Aikido in den Dojos bezieht. Wenn du nun den Aikido Unterricht im Schulsport meinst, so bin ich ganz deiner Meinung. Wir unterrichten auch Kinder in unserem Dojo und dieser "andere" Weg ist die Grundlage im Üben mit Kindern. Wir bekommen deshalb ein grosses Feedback von den Eltern und können oft schon nach kurzer Zeit eine Veränderung bei den Kindern erleben. Doch auch hier benötigen wir noch mehr Bewusstsein und Unterstützung durch die Gesellschaft. Deshalb wird es schwer sein, über den Schulsport die Idee des Aikidos zu verbreiten. Ich glaube, das Bewusstsein für diese Art Körper-Geist-Arbeit ist leichter in einem Dojo zu vermitteln und geht tiefer.

Das Feedback, das Du ansprichst, stellt doch auch schon eine Darstellung dar, die anzeigt, dass in unserer Gesellschaft eine starke Veränderung stattfindet. Ich denke, die Menschen spüren instinktiv die Bedeutung der Hinwendung zu inneren Werten, zur eigenen Erfahrung von Ruhe im Gegensatz zur äusseren Hektik und Unruhe.
E
ine solche Veränderung fand auch im Aikido statt, vom stark martialischen zum heutigen Aikido für jedermann/frau. Wenn man die Entwicklung von 0-Sensei, dem Begründer des Aikidos, betrachtet, dann kann man deutlich sehen, dass sich sein kämpferisches Aikido in den letzten 20 Jahren vor seinem Tod in eine Art von "Moving Zen" - "Meditation in Bewegung" verändert hat.

Wenn ich Dich von Endo Sensei sprechen höre, dann nehme ich wahr, dass er ein Aikido unterrichtet, das man nicht als" Sport' im üblichen Sinn bezeichnen kann, was mir übrigens auch seit einiger Zeit von Tamura Sensei bekannt ist. Denkst Du, dass man diesen Weg erst im gewissen Alter beschreiten kann? Wie ist Deine Erfahrung?
D
as Thema ist mir sehr wichtig. Ich glaube, dass es nicht nötig ist, zuerst einen Umweg über den Sport machen. Wenn es uns gelingt, ein Bewusstsein für die "innere Arbeit" zu schaffen, dann sind wir genau an dem Punkt, wo wir die Prinzipien von Aikido auch wirklich anwenden können. Endo Sensei hat auch nach 10 Jahren hartem Training seine Einstellung verändert und es kostete ihn sehr viel Mühe, die alten Muster von Kraft zu überwinden. Wenn wir aber von Anfang an Aikido ohne Einsatz von Kraft üben, können wir uns viel mehr auf den Fluss der Energie konzentrieren und unser Körper hat die Chance, sich gesund zu entwickeln.
Auch Yamaguchi Sensei hat immer von einem Aikido ohne Kraft gesprochen und es uns vorgemacht. Nur hat er uns nicht erklärt, wie man es unterrichtet. Ich denke, dass ist nun unsere Aufgabe, eine Methode zu entwickeln, in der die Werte des Aikidos nicht verloren gehen, aber in der jeder die Chance hat, sich entsprechend zu entwickeln. Auf all meinen Aikido-Reisen habe ich gerade in letzter Zeit eine neue Generation von Aikido-Übenden gefunden, deren Aikido sehr bewußt auf innerer Bewegung basiert und nicht auf sportlichem Ehrgeiz.

Frank, als ich Dein Dojo betrat, was es für mich sehr angenehm zu sehen, dass Du ein richtiges Dojo, eine Stätte der Harmonie geschaffen hast. So nach und nach kamen dann die Erinnerungen in mir hoch, wie es damals dort aussah, als noch Meister Asai diese Stätte sein Dojo nannte und ich konnte nun auch verstehen, warum Meister Asai ausgezogen ist. Denn nur jemand mit neuen Ideen konnte diesen Räumen eine neue Identität geben. Aber ich sehe auch, dass Du nicht nur neue Ideen im Ausbau des Dojos nach Düsseldorf gebracht hast, sondern auch eine andere Aikidostruktur. Ich glaube, Du bist auf dem richtigen Weg! Vielen Dank für dieses Gespräch und ich hoffe, wir hören bald noch etwas zu der neuen steuerlichen Form einer Dojoführung.
S
ehr gerne. Sollte jemand Fragen zur Gründung eines Dojos haben, so bin ich gerne bereit, meine bisherigen Erfahrungen mitzuteilen. Auch ich bedanke mich für das Gespräch. Es hat mir sehr viel Spass gemacht und es hat mir besonders Freude bereitet, dass so ein alter Aikido-Experterte (es zählt nur die Erfahrung), wie du es bist, einen solchen Eindruck von meiner Arbeit im Aikido bekommen hat. Wer weiss, vielleicht werden wir uns demnächst mal auf einem Lehrgang treffen!?

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Last updated: April 16, 2002